• Thomsen Räucherspäne in HandewittThomsen Räucherspäne in Handewitt

Thomsen Räucherspäne GmbH & Co. KG – die Geschichte eines Familienunternehmens

Gegründet 1962 von Günther und Christa Thomsen blickt die Firma Thomsen inzwischen auf über 50 Jahre Erfahrung zurück.

Angefangen hatte alles mit dem Verkauf von Torf, Splint- und Anmachholz. Damals gab es auf dem Gelände in Handewitt lediglich ein kleines Wohnhaus und eine einfache Lagerhalle/Scheune. Nach ein paar Jahren wurden dann auch Räucherspäne ins Sortiment aufgenommen, die Günther Thomsen unermüdlich in der Region auslieferte.

Dank des Einsatzes von Günther Thomsen entwickelte sich das Geschäft gut, so dass Anfang der 70er Jahre eine neue, größere Halle errichtet werden musste, in der dann auch neue Maschinen Platz fanden.

In den folgenden Jahren wurde der Fuhr- und Maschinenpark kontinuierlich erweitert und der Absatzmarkt vergrößert. 1981 wurde erneut eine Ausweitung der Produktion und Lagerkapazität erforderlich. Das Produktsortiment der Firma wurde um verschiede Sorten von Einstreuspänen erweitert.

1991 wurde eine neue große Halle gebaut, damit größere Maschinen darin Platz finden konnten. In den folgenden Jahren wurde der Betrieb – seit 1998 geleitet vom Sohn Helmut Thomsen - immer weiter optimiert, neue Maschinen und Transportfahrzeuge gekauft und Verbindungs- und Anbauten an die bestehenden Hallen ausgeführt.

Zur weiteren Stärkung der Marktposition des Unternehmens und damit zur Sicherung der Arbeitsplätze, wurde 2005 die alte mit Heizöl betriebene Dampfkesselanlage durch eine neue Holzhackschnitzel Dampfkesselanlage zur Trocknung der Späne ersetzt.
Ihre Feuerungswärmeleistung beträgt 950 kW, womit nun zweimal 20 Tonnen Späne innerhalb von 24h schonend getrocknet werden können. Der alte Kessel mit 738 kWdient nunmehr als Reservekessel.

Effizient ist auch die Nutzung der Abwärme, mit der, der gesamte Betrieb sowie 8 Wohnhäuser in der Nachbarschaft beheizt werden. Die Späne zur Befeuerung stellt das Unternehmen größtenteils selbst her.

Die größte Einzelinvestition von Helmut Thomsen war bisher eine vollautomatische Abfüll- und Palettieranlage mit einer Leistung von dreihundert Säcken a 25 kg in der Stunde. Diese wird bei Thomsen im Mehrschichtbetrieb, teilweise rund um die Uhr, betrieben. Täglich werden so um die 100 Festmeter Buchenholz aus heimischen Wäldern zu Spänen verarbeitet. Andere Holzsorten wie Erle, Eiche, Birke und Robinie kommen in geringeren Mengen noch dazu. Nahezu 50% der Produktion werden mittlerweile schon exportiert, daher müssen auch andere Geschmacksvorlieben bzw. Gewohnheiten der weltweit verteilten Kunden berücksichtigt werden.

Heute beschäftigt die Firma Thomsen Räucherspäne in Handewitt um die 40 Mitarbeiter und beliefert Räuchereien in ganz Deutschland und sogar bis nach Dubai, in die Ukraine, nach Südafrika und Australien.

Die Qualität und die „Frische“ der Späne aus Handewitt, und das damit verbundene delikate Aroma, auf das die vielen Stammkunden schwören, haben sich inzwischen in der Welt herumgesprochen.

Gebäude Anfang der 60er

Gebäude Anfang der 60er

Halle 1978

Halle 1978


LKW 1978

LKW 1978

Holzlager der 80er

Holzlager der 80er

Bau der Halle 1981

Bau der Halle 1981